- Technik
Markteinführung parallel zur Zulassung
Es ist geschafft! Basierend auf der Fremdsensorik aber mit ausgereiften Software-Funktionen wird der Plant-Watcher zum ersten Mal in drei 24/7-Produktivanlagen des Lead-Kunden eingesetzt. Das jeweils lokale Monitoring beim Lead- Kunde geht in Betrieb und liefert erste Informationen an das Wartungspersonal des Lead-Kunden über den Zustand der Anlage und möglicherweise ausfallenden Betriebskomponenten.
In Vereinbarung mit dem Lead-Kunden dürfen diese Daten aber auch von SenseMeTec zur Weiterentwicklung des Plant-Watchers ausgewertet werden.
Sollten Erkenntnisse bzgl. potenziell defekter Sensorik vorliegen, muss das zwingend vom Wartungsteam des Lead- Kunde an SensMeTec weitergegeben werden.
Parallel dazu arbeiten das Sensorik- und das Zulassungsteam an der schrittweisen weltweiten Zulassung der eigenen Sensorik. Da diese bereits prototypisch in der Anlage des Lead- Kunde im Einsatz war, haben die Software-Teams genügend aufgezeichnete Informationen gesammelt, um die zeitintensive Zulassung der Eigensensorik durch diese Realdaten der „betriebsbewährten“ Installation erheblich zu unterstützen.
- Organisation
Keine Änderungen in den einzelnen Teams
- Geschäftsmodell
Keine Änderungen am Geschäftsmodell
Sobald die Eigensensorik zugelassen ist, soll der Plant-Watcher auch an weitere Kunden geliefert werden. SenseMeTec wird dann, auch in Abstimmung mit dem Lead- Kunden, die Fremdsensorik gegen die dann zugelassene Eigensensorik in dessen drei Anlagen austauschen.
Dadurch fällt der Kostenanteil der Fremdsensorik weg und die Entwicklungskosten für die Eigensensorik können schrittweise über das EaaS-Modell abgeschrieben werden. Für den Kunden ist das alles vollständig transparent, da Betriebs- und Wartungsmanagement des Plant-Watchers in der Verantwortung von SenseMeTec liegt.
Die Prozessanlage selber ist weiterhin in der Hand des Betreibers und ein direkter Austausch mit SenseMeTec ist notwendig.
- Agile Aspekte (Erkenntnisse)
Der stabile Entwicklungsverbund ist ab jetzt die Basis aller weiteren Produktentwicklungsschritte des Plant Watcher
Das Produkt, aber auch die neu aufgebaute Organisationseinheit (der Plant Watcher- Entwicklungsverbund), schließen das erste Kapitel einer hohen Dynamik mit vielen unbekannten Herausforderungen ab. Das Produkt ist reifer geworden, die Organisation ist reifer geworden, der Bedarf an Flexibilität, Anpassungsfähigkeit ist jetzt geringer als es noch zu Beginn der Fall war. Dem gegenüber ist ein gestiegener Bedarf an Effizienz zu beobachten. Für den hier geschaffenen Entwicklungsverbund ist das kein Problem, eine Umstrukturierung ist auf keinen Fall notwendig, denn ein anderer Aspekt der organisatorischen Flexibilität macht sich jetzt positiv bemerkbar. Die Teams und auch der Entwicklungsverbund bleiben als Basiseinheit erhalten, die sozialen Beziehungen, das Vertrauen, die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsamen Ziele bestimmen weiter den Alltag und tragen wesentlich zur Wertschöpfung und Leistung bei.
Allein durch die Änderung der Ziele und damit der Schwerpunkte und der generellen Orientierung können sich die Teams und der Verbund an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Über die Zeit wandelt sich der Schwerpunkt und die Ausrichtung mit den Notwendigkeiten, die sich aus dem Lebenszyklus des Produktes ergeben.
Das ganze ist eine sehr moderne Art der Business Agility.