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Was wir im Stadion lernen – und in Unternehmen so oft vergessen

Wenn ich am Millerntor stehe, spüre ich jedes Mal, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt.
Nicht, weil alle gleich sind. Sondern weil alle dazugehören.

Im Fußball erleben wir Woche für Woche, wie Vielfalt, Haltung und Zusammenhalt Wirkung entfalten. Wie Menschen Verantwortung übernehmen, ohne dass jemand es ihnen verordnet. Wie Teams Vertrauen leben – und nicht nur davon sprechen.

In Unternehmen sehe ich dagegen häufig das Gegenteil:
Silos statt Miteinander. Absicherung statt Mut. Kontrolle statt Vertrauen.

Und gleichzeitig… den Wunsch nach echter Veränderung.

Vielleicht ist es Zeit, sich etwas abzuschauen von Orten, an denen Kultur nicht beschrieben, sondern gelebt wird.
Dort, wo Werte sichtbar sind.
Wo Identität entsteht.
Wo Menschen eine Haltung zeigen – auch dann, wenn es unbequem ist.

Organisationen, die Transformation ernst meinen, brauchen mehr davon:
eine Kultur, die trägt. Nicht weil sie festgeschrieben ist, sondern weil sie gelebt wird.
Das Millerntor ist dafür eine der stärksten Metaphern, die ich kenne.

Wenn wir Teams nicht nur „führen“, sondern ihnen zutrauen, Verantwortung zu übernehmen – entsteht genau das.

Veröffentlicht unter Meine "Dreiklang-Denkschule", St.Pauli

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