Wenn ich einen Drachen steuere, passiert etwas Besonderes:
Alles wird ruhig.
Der Wind, die Bewegung, der Himmel – und ich mittendrin.
Kein Raum für Ablenkung. Kein Raum für Unklarheit.
Nur Fokus, Feedback und Präsenz.
Viele meiner Coaching-Klient:innen beschreiben genau diese Herausforderung:
ständige Übersteuerung, zu viele Reize, zu viel Druck, zu wenig Balance.
Sie „halten den Drachen“, aber spüren weder Wind noch Richtung.
Im Drachensport lernt man zwei Dinge, die in der persönlichen Entwicklung entscheidend sind:
1. Spannung und Leichtigkeit gleichzeitig halten.
Die Leinen dürfen nicht durchhängen – aber zu viel Zug zerstört jede Eleganz.
2. Vertrauen in das Zusammenspiel der Kräfte.
Druck, Gegenwind, Bewegung – all das gehört dazu.
Wer gegen alles ankämpft, hat keine Chance.
Wer es nutzt, gewinnt Kontrolle durch Kooperation.
Genau so arbeite ich in meinen systemischen Coachings:
Weniger „Härte“ – mehr Bewusstheit.
Weniger „kämpfen“ – mehr in Beziehung gehen.
Weniger „mehr tun“ – mehr Klarheit gewinnen.
Zwischen Wind, Bewegung und Steuerung entsteht ein Gleichgewicht, das wir oft verlernt haben.