Viele Unternehmen führen Agilität ein, weil der Markt schneller wird, Kunden unberechenbarer sind und Produkte komplexer werden.
Doch Agilität wirkt nicht, wenn sie als Methode verstanden wird.
Agilität ist immer eine Konsequenz der Realität:
Mehr Komplexität → mehr Lernzyklen
Mehr Unsicherheit → mehr Anpassungsfähigkeit
Mehr Abhängigkeiten → mehr Zusammenarbeit
Erst wenn sich Organisationen diesen Konsequenzen stellen, entsteht echte Agilität – ganz unabhängig davon, wie viele Rollen, Events oder Artefakte implementiert wurden.
In meinen Projekten sehe ich drei Erfolgsfaktoren:
1. Teams, die kontinuierlich lernen dürfen.
Nicht nur operativ – auch strukturell.
2. Führung, die Entscheidungshoheit verteilt.
Nicht aus der Hand gibt, sondern sinnvoll verteilt.
3. Ein System, das Stabilität UND Experimentierfreude aushält.
Nicht als Widerspruch, sondern als Ergänzung.
Agilität ist kein Zustand.
Es ist ein Arbeitsprinzip in einer Welt, die nicht mehr linear funktioniert.