Viele Organisationen starten Veränderungsprogramme mit klaren Zielen, detaillierten Plänen und schönen Folien.
Doch schon nach wenigen Monaten bricht vieles weg. Nicht, weil Menschen unfähig wären – sondern weil das System bleibt, wie es ist.
Transformation scheitert selten an fehlender Kompetenz.
Sie scheitert an widersprüchlichen Rahmenbedingungen.
Solange Leistungsbewertung, Führung, Entscheidungslogiken und Zusammenarbeit im „alten Modus“ bleiben, kann kein „neuer Modus“ funktionieren.
Es ist wie der Versuch, Windräder auf einem Motorboot zu montieren: technisch spannend, aber systemisch widersinnig.
Damit echte Veränderung gelingt, braucht es:
• strukturierte Freiräume statt starrer Vorgaben
• Führung, die Richtung klärt – aber Lösungen nicht vorgibt
• Teams, die stabile Räume für Verantwortung bekommen
• Mechanismen, die Lernen belohnen statt Fehler bestrafen
• psychologische Sicherheit als Standard, nicht als Zielbild
Transformation ist kein „Upgrade“.
Sie ist ein Übergang in ein anderes Betriebssystem.
Genau dort beginnt meine Arbeit:
am System, nicht an den Symptomen.